Den ZEIT-Artikel „Das Glitzern vor dem Sturz” kann ech nemmen empfehlen. Eng (liicht) Kritik un der Castingshows-Gesellschaft an den Effekter fir d’Politik, alles bezunn op déi rezent Plagiatsaffär ronderem den „KT”.

E klenge Virgeschmach:

Einen nüchternen Beobachter musste auch der Realitätsverlust der Debatte irritieren, die bald jeden Sinn für das wahre (eher kleine) Ausmaß der Verfehlung und die wahren (ebenfalls eher geringfügigen) Verdienste des Ministers verlor.

Guttenberg ist tatsächlich von einem Teil des Volkes, machtvoll vertreten durch die bürgerlichen Medien, aus dem Kabinett herausgewählt worden – wie ein Kandidat von Deutschland sucht den Superstar, der unangenehm aufgefallen ist. Ein anderer Teil des Volkes, machtvoll vertreten durch die Bild – Zeitung, wollte den Kandidaten dagegen weiter im Spiel sehen und fühlte sich von seiner Abwahl gekränkt oder um sein Unterhaltungsbedürfnis betrogen – im Falle der Bild– Zeitung dazu um ein attraktives Thema gebracht.

Posted by Tom

Een 20-something, dee sech gedanklech a physesch an der transatlantescher Welt ronderëm beweegt.

2 Comments

  1. De KT, den Slatko vun der CSU!
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    Hat den Artikel och haut gelies. En ass en effet gutt.
    .
    Interessant fannen ech awer och nach dat hei: “Bis jetzt hat niemand herausgebracht, wie es zu der zweifelhaften Doktorarbeit gekommen ist.” Obwuel dat usech en net onwichtegen Punkt ass. Am Ufank hat den KT jo ofgestridden, dass eppes mat senger Doktoraarbecht net koscher wier just fir dann zereckzepaddelen. Mee firwat? Well en am Ufank bewosst gelunn huet oder well him dat wierklech net bewosst woer well en seng Aarbecht net selwer geschriwwen hat??
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    An dat hei: “Besonderes Entsetzen muss die Neigung der Guttenberg-Anhänger ausgelöst haben, den Erfolg des Ministers von Anfang an nicht an seiner Arbeit, sondern an seiner Beliebtheit zu messen, schärfer gesagt: Beliebtheit schon als Leistung zu sehen. Diese Perspektive musste kränkend sein für alle Menschen, deren Erfolg immer nur auf Arbeit beruhen kann.”

    Reply

  2. Ech hu just deng ervir gehuewen Zitater gelies. Dass d’Ausmooss vun der “Verfehlung” – wat jo eigentlech och schon en Euphemismus ass – kleng wier, halen ech fir absolute Schwachsinn. Dofir passen ech, wat de Rescht vum Artikel betrëfft.

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